In Tirol hat sich der hochriskante Drogenkonsum unter Jugendlichen nach Einschätzung von Experten in den vergangenen Jahren deutlich verschärft. Seit 2018 beobachten sie einen enormen Anstieg von Minderjährigen, die verschiedene Substanzen konsumieren und auch intravenös spritzen. Hauptbetroffen sind Mädchen.
Der Innsbrucker Oberarzt für Kinder- und Jugendheilkunde, Klaus Kapelari, sprach gegenüber der APA von einer Verdoppelung der Aufnahmen auf der Intensivstation im Jahr 2022. Damit zeichnet sich nach Angaben der Fachleute eine Entwicklung ab, die sich nicht auf gelegentlichen Konsum beschränkt, sondern mit besonders hohen gesundheitlichen Risiken verbunden ist.
Die Angaben beziehen sich auf Jugendliche in Tirol und zeigen, dass sich die Lage in diesem Bereich innerhalb weniger Jahre zugespitzt hat. Die Experten verweisen dabei auf einen deutlichen Trend bei den konsumierten Drogen und auf die zunehmende Zahl minderjähriger Betroffener.














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