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Volksschule Liefering: Direktorin wollte Klassen nach Religion trennen

Redaktionelle Szene zum Thema „Volksschule Liefering: Direktorin wollte Klassen nach Religion trennen“

Die Direktorin der Volksschule Liefering in Salzburg hat geplant, die ersten Klassen nach Religionszugehörigkeit einzuteilen. Eine eigene katholische Klasse sollte den Religionsunterricht nach ihren Vorstellungen besser organisieren. Der Bildungsdirektor lehnt diese Vorgangsweise ab.

Nach den vorliegenden Angaben sollten in einer Klasse nur katholische Kinder zusammengefasst werden. Die Idee stieß auch unter Eltern auf Gesprächsstoff. Einige kritisierten die geplante Aufteilung als Schaffung von „Ausländerklassen“.

Bildungsdirektor lehnt Einteilung nach Bekenntnis ab

Der Bildungsdirektor stellte sich gegen die Trennung nach Religion. Eine Einteilung nach Bekenntnis sei schulrechtlich nicht vorgesehen und pädagogisch fragwürdig, hieß es dazu. Auch die Stadt Salzburg und das Schulamt sprechen sich gegen eine Aufteilung der Schulklassen nach Religion aus.

Sie betonen die Bedeutung einer inklusiven Gesellschaft. In der Lehrerausbildung gilt der Umgang mit unterschiedlichen Kulturen und Sprachen als Schwerpunkt, um auf die Heterogenität in den Klassen vorbereitet zu sein.

Die Debatte reiht sich damit in eine immer wieder aufkommende Diskussion über Religion an Schulen ein. In Liefering geht es nun konkret um die Frage, ob und wie sich Religionsunterricht organisatorisch innerhalb einer Volksschule nach Bekenntnissen trennen lässt.

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