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Waldbrand im Lesachtal weiter im Einsatz – Lage hat sich entspannt

Redaktionelle Szene zum Thema „Waldbrand im Lesachtal weiter im Einsatz – Lage hat sich entspannt“

Vier Tage nach dem Ausbruch des verheerenden Waldbrandes im Kärntner Lesachtal sind die Wehren weiter im Einsatz. Die Lage hat sich am Sonntagfrüh jedoch erstmals entspannt: Das Feuer ist unter Kontrolle, in der Nacht gab es keine weitere Ausbreitung.

Betroffen ist eine abgebrannte Waldfläche von 110 Hektar, die nach Angaben vor Ort wie eine verbrannte Vulkanlandschaft wirkt. Schwarze Asche, verkohlte Baumstümpfe und Rußgeruch prägen das Bild. Der Brand ist der bisher größte in Kärnten und hat die Region seit Donnerstag in einen Ausnahmezustand versetzt.

Glutnester bleiben das Problem

Vorbei ist der Einsatz aber nicht. Die Gefahr gehe von unterirdischen Glutnestern aus, die immer wieder aufflammen und sich über Wurzeln ausbreiten, sagte Florian Jost vom Bezirksfeuerwehrkommando. Seit Sonntag wird deshalb nicht nur aus der Luft gelöscht, sondern auch vom Boden aus gearbeitet.

Dabei sind sieben Helikopter im Einsatz. Mühevoll werden einzelne Baumstümpfe herausgehackt, um an die Brandherde zu gelangen. Landesfeuerwehr-Chef Ru sprach von „einer schweißtreibenden Knochenarbeit“.

Das Lesachtal bleibt damit trotz erster Entspannung ein Einsatzgebiet mit hoher Belastung für die Feuerwehren. Der Waldbrand ist zwar unter Kontrolle, aber noch nicht vollständig gelöscht.

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