Mehrere Waldbrände haben am Wochenende die Feuerwehren in Österreich beschäftigt. Größere Einsätze gibt es weiterhin in Kärnten und der Steiermark. Auch in Oberösterreich brannte am Wochenende ein Waldstück.
Am Wolfgangsee zwischen Oberösterreich und Salzburg verbrannten nach Angaben des Landesfeuerwehrkommandos rund 800 Quadratmeter Wald. Das sei ein deutliches Zeichen dafür, dass die Waldbrandgefahr in den vergangenen Tagen spürbar gestiegen sei. In zehn von dreizehn Bezirken ist die Waldbrandschutzverordnung bereits in Kraft.
Verordnung tritt heuer früher in Kraft
Nach Angaben des Landesfeuerwehrkommandos treten solche Verordnungen inzwischen oft schon im April in Kraft. Noch vor einem oder zwei Jahrzehnten sei das meist erst im Mai oder Juni nötig gewesen. Heuer trage das trockene Frühjahr zusätzlich zur erhöhten Gefahr bei.
Besonders gefährdet sind derzeit Wälder in höheren Lagen. Dort sei die Vegetation noch nicht so weit entwickelt wie in tieferen Regionen, sagte Hannes Niedermayer vom Landesfeuerwehrkommando. Dadurch sei das Holz sehr dürr und leichter brennbar.
Mit dem Inkrafttreten der Waldbrandschutzverordnung ist es in den betroffenen Bereichen verboten, im Wald zu rauchen, im Wald oder in Waldnähe Feuer anzuzünden und Asche oder Glutreste auszubringen. Schon Funkenflug könne ein Feuer mit weitreichenden Folgen auslösen.














Leave a Reply