Forschende haben mithilfe des James-Webb-Weltraumteleskops erstmals indirekt Wassereiswolken um den Exoplaneten Epsilon Indi Ab nachgewiesen. Der Fund gilt als wichtiger Zwischenschritt bei der Suche nach einer zweiten Erde und damit auch nach möglichen Spuren von Leben im All.
Untersucht wurde die Atmosphäre des massereichen, Jupiter-ähnlichen Planeten Epsilon Indi Ab. Nach Angaben der Forschenden wurden dort Signaturen von Wassereiswolken gefunden. Der Exoplanet steht damit im Fokus einer Methode, die künftige Untersuchungen anderer Welten erleichtern soll.
Die Entdeckung ist vor allem deshalb relevant, weil Astronominnen und Astronomen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten hoffen, auf Exoplaneten Hinweise auf Leben nachweisen zu können. Der indirekte Nachweis von Wasserwolken in der Atmosphäre von Epsilon Indi Ab erweitert nun die Möglichkeiten, solche Planeten gezielter zu untersuchen.
Epsilon Indi Ab gehört zu den massereichen, Jupiter-ähnlichen Exoplaneten. Über seiner von Ammoniak dominierten Atmosphäre wurden die Wassereiswolken nach dieser Untersuchung identifiziert. Der Befund liefert damit einen konkreten Ansatzpunkt für weitere Beobachtungen bei der Erforschung extrasolarer Planeten.














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