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Wels und Gunskirchen vor Zusammenschluss zur größten Raiffeisenbank Österreichs

Redaktionelle Szene zum Thema „Wels und Gunskirchen vor Zusammenschluss zur größten Raiffeisenbank Österreichs“

Die Raiffeisenbank Wels und die Raiffeisenbank Gunskirchen in Oberösterreich stehen offenbar kurz vor einer Fusion. Nach einem Bericht der „OÖN“ sollen sich Vorstände und Aufsichtsräte bereits einig sein. Bestätigt werden soll der Zusammenschluss den Angaben zufolge erst auf den Generalversammlungen der Genossenschaften Ende Mai.

Mit der Fusion würde nach den vorliegenden Informationen die größte Raiffeisenbank Österreichs entstehen. Die beiden Institute kommen zusammen auf eine Bilanzsumme von 2,57 Milliarden Euro. Die Raiffeisenbank Wels ist mit rund zwei Milliarden Euro Bilanzsumme die deutlich größere der beiden Banken und soll auch Namensgeberin des neuen Instituts werden.

Die Zentrale soll in Wels bleiben. Gunskirchen würde zu einer großen Bankstelle. Alle 16 Filialen der beiden Häuser sollen erhalten bleiben: elf in Wels und fünf in Gunskirchen. Auch sämtliche knapp 200 Mitarbeiter sollen weiterbeschäftigt werden.

Eine offizielle Stellungnahme der beiden Banken zu einer geplanten Fusion liegt bislang nicht vor. Für die Raiffeisenlandschaft in Oberösterreich wäre der Zusammenschluss dennoch von Gewicht, weil damit zwei regionale Institute zu einer deutlich größeren Einheit zusammengeführt würden.

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