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Wien Museum zeigt neue Einblicke in Egon Schieles Welt

Redaktionelle Szene zum Thema „Wien Museum zeigt neue Einblicke in Egon Schieles Welt“

Das Wien Museum eröffnet am Donnerstag die Schau „Schiele & Peschka. Eine Familienaufstellung“ und zeigt darin neue Einblicke in die Welt von Egon Schiele. Die Objekte stammen aus dem Nachlass von Schieles Neffen Anton Peschka jun.; erstmals öffentlich zu sehen ist etwa eine Glasvitrine Schieles mit Büchern und Erinnerungsstücken.

Die Ausstellung beruht auf der „Sammlung Peschka“, die Anton Peschka jun. 1997 der Stadt Wien vermachte. Sie umfasst nicht nur Kunstwerke, sondern auch Briefe, Fotos, Ziergegenstände, Souvenirs und Bücher. Insgesamt handelt es sich laut Kuratorin Ursula Storch um mehrere Tausend Objekte, eher Zehntausend.

Storch hat für die Präsentation nach eigenen Angaben eine Art „Musee Sentimental“ entwickelt, um einen Querschnitt durch den Nachlass zu zeigen. Sie verabschiedet sich mit dieser Schau in die Pension.

Zu sehen sind die Stücke auf dem laut Direktor Matti Bunzl „größten Regal, den dieses Museum gesehen hat“. Ein Abschnitt der Ausstellung widmet sich Alltagsgegenständen und persönlichen Erinnerungsstücken Peschkas. Weitere Teile beschäftigen sich mit dem Maler Anton Peschka und den Kunstwerken Schieles.

Am Ende führt die Schau in „Schieles Atelier“. Peschka war mit Schieles Schwester Gerti verheiratet. Die Ausstellung ist von 30. April bis 27. September im Wien Museum zu sehen.

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