Mit dem heutigen Tag startet in Wien die Bädersaison. 30 Bäder öffnen ihre Tore, darunter das Ottakringer Bad, das heuer sein 100-jähriges Bestehen feiert. Es reiht sich damit in mehrere Wiener Bäder ein, die bereits ein Jahrhundert Geschichte vorweisen.
In Wien gibt es zehn städtische Freibäder, neun Kombi- und elf Familienbäder. Rund 500 Bedienstete der städtischen Badeanstalten haben in den vergangenen Wochen 900.000 Quadratmeter Fläche und 73 Schwimmbecken samt Nebeneinrichtungen überprüft.
Neue Angebote in dieser Saison
Für die Saison sind mehrere Neuerungen angekündigt: eine Monatskarte, eine Fastlane im Strandbad Gänsehaufel sowie ein mit dem Frauenservice entworfener Leitfaden zur Meldung und Bearbeitung von Belästigungsfällen.
Das Ottakringer Bad wurde 1926 von der Gemeinde Wien nach Plänen des Stadtbauamtes errichtet. Als erstes Freibad Wiens bot es die Möglichkeit, die Wassertemperatur mit Hilfe einer elektrischen Vorwärmeanlage anzuheben. 1971 wurde das Bad umgestaltet und um ein Hallenbad ergänzt. 2021 kamen neue Sportplätze dazu, 2022 wurde der Vorplatz erneuert. Zum Jubiläum soll nun eine neue Rutsche hinzukommen.
Historische Entwicklung der Wiener Bäder
Was mit den ersten Tröpferlbädern Ende des 19. Jahrhunderts begann, entwickelte sich im Laufe des folgenden Jahrhunderts zu Hallen- und Sommerbädern. In den 1970er- und 1980er-Jahren kamen die sogenannten Kombibäder hinzu. Bereits 1907 eröffnete die Stadt mit dem Gänsehäufel ihr erstes „Strandbad der Commune Wien“.














Leave a Reply