Die Wiener Polizei hat am Samstag gleich zwei Autofahrer nach Verfolgungsjagden gestoppt. Beide jungen Männer waren zuvor zu schnell unterwegs und versuchten sich der Anhaltung zu entziehen. In einem Fall kam es in der Nacht zu einer Flucht mit bis zu 170 km/h, im anderen am Samstagnachmittag zu einer Verfolgung mit Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h.
19-Jähriger flüchtet nach Kontrolle bei Heiligenstädter Straße
Der erste Vorfall ereignete sich in der Nacht auf Samstag bei einem Planquadrat bei der Heiligenstädter Straße. Dort wurde ein 19-jähriger Autofahrer mit 78 km/h gemessen. Als Beamte ihn anhalten wollten, fuhr der Mann weiter und wich erst wenige Meter vor einem Polizisten auf die Gegenfahrbahn aus.
Bei der anschließenden Verfolgung erreichten die Polizisten im Einsatzwagen laut Polizei bis zu 170 km/h. Trotzdem gelang es zunächst nicht, den Wagen einzuholen. Rund eine Stunde später erkannte eine Funkstreife das Auto wieder. Es kam zu einer weiteren Verfolgungsjagd, bei der mehrere Passanten sich mit einem Sprung zur Seite retten mussten. Im Bereich des Unteren Schreiberwegs wurde der Fahrer schließlich gestoppt. Der Afghane wurde festgenommen und angezeigt.
21-Jähriger rast mit 121 km/h durchs Ortsgebiet
Der zweite Fall begann in der Sofie-Lazarsfeld-Straße in Simmering. Bei einer Geschwindigkeitskontrolle fiel der Polizei am Samstagnachmittag ein Autofahrer auf, der mit 121 statt der erlaubten 50 km/h unterwegs war. Statt anzuhalten, wendete der 21-Jährige laut Polizei und fuhr davon.
Die Flucht führte stadteinwärts Richtung Bertl-Hayde-Gasse, über die Ostbahnstraße und die Klederinger Straße in Richtung Schwechat. Die Polizisten mussten dabei auf bis zu 160 km/h beschleunigen, um dranzubleiben. Auch dieser Fahrer konnte letztlich gestoppt werden.














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