Die zweite Runde der Kollektivvertragsverhandlungen in der Elektro- und Elektronikindustrie ist am Donnerstag ohne Ergebnis geblieben. Für die rund 60.000 Beschäftigten in Österreich blieb damit vorerst offen, wie es bei den Lohn- und Gehaltserhöhungen weitergeht. Die dritte Verhandlungsrunde ist für 29. April angesetzt.
Die Gewerkschaft fordert für die nächste Runde „ein seriöses Angebot“. Die Arbeitgeberseite drängt auf einen Abschluss, der die Unternehmen „nicht noch weiter belastet“. Damit liegen die Positionen in der laufenden Frühjahrslohnrunde weiterhin auseinander.
Auch in der chemischen Industrie kommt es weiterhin zu keinem Abschluss. In der Papierindustrie hingegen konnte zuletzt eine Einigung erzielt werden. Die Verhandlungen in der Elektro- und Elektronikindustrie bleiben damit Teil einer insgesamt angespannten KV-Runde in mehreren Branchen.
Die Gespräche sind für die Unternehmen der Branche besonders relevant, weil sie die Kostenentwicklung direkt beeinflussen. Gleichzeitig geht es für die Beschäftigten um die künftige Anpassung ihrer Einkommen. Mit der nächsten Runde Ende April entscheidet sich, ob die Verhandlungen in der Elektro- und Elektronikindustrie doch noch vorankommen.














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