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Galit Dahan Carlibach erzählt in „Waisenkind“ von einem kämpferischen Mädchen

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Galit Dahan Carlibach schildert in ihrem Roman „Waisenkind“ die Geschichte der jungen Avital, die in Israel mit einem Ex-Mossad-Agenten konfrontiert wird. Der Coming-of-Age-Roman verbindet Entwicklungs- und Kriminalgeschichte und rückt ein Mädchen in den Mittelpunkt, das sich nicht als Opfer sehen will.

Avital wächst bei alkoholkranken, gewalttätigen Großeltern in armen Verhältnissen am Rande von Jerusalem auf. Zugleich sucht sie nach ihrem leiblichen Vater. Aus dieser Ausgangslage entwickelt die Autorin eine abenteuerliche Handlung, die sich rasch und unkonventionell entfaltet.

Der Roman ist laut Beschreibung von Ironie und schnoddriger Sprache geprägt. Dazu kommen überraschende Wendungen und Einblicke in ein Israel, das in der Geschichte nicht vertraut oder glatt erscheint, sondern als widersprüchlicher Schauplatz auftritt.

„Waisenkind“ zeichnet damit das Porträt einer jungen Figur, die sich gegen ihre Umstände behauptet. Der Roman verbindet persönliche Entwicklung mit kriminalistischen Elementen und eröffnet zugleich einen Blick auf die israelische Gesellschaft.

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