Die Klage des früheren ORF-Chefs Roland Weißmann gegen den „Falter“ beschäftigt die Medienöffentlichkeit weiter. Medienanwältin Maria Windhager, die Weißmann in der Sache vertritt, erwartet ein Urteil binnen eines Jahres und verweist auf die Hintergründe des Falls, der seit der Veröffentlichung persönlicher Chats für Aufsehen sorgt.
Im Zentrum steht der Vorwurf sexueller Belästigung gegen Weißmann. Eine Compliance-Untersuchung ergab laut den vorliegenden Angaben jedoch keine Belästigung. Die betroffene Frau beharrt demnach darauf, dass es sich um eindeutige sexuelle Belästigung gehandelt habe. Weißmann wiederum spricht von „Einvernehmlichkeit“.
Für zusätzliche Brisanz sorgten persönliche Chats von Weißmann, die der „Falter“ veröffentlichte. Daraus geht hervor, dass er die Frau bedrängt und um „Dick-Pics“ gebeten haben soll. Auf dieser Grundlage hat Weißmann Klage eingereicht. Windhager, die auf Persönlichkeitsschutz spezialisiert ist, begleitet den Fall.
„Wie beim Ibiza-Video“
Windhager zieht einen Vergleich zum Ibiza-Video und sagt: „Du musst es sehen, um es zu verstehen.“ Mit Blick auf die Causa erwartet sie, dass binnen eines Jahres ein Urteil vorliegt. Der Fall wird damit nicht nur juristisch, sondern auch öffentlich weiterverfolgt.














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