Mit „Die Liste der Lebenden“ legt der österreichische Autor Stefan Kutzenberger einen Briefroman vor, in dem die Auswanderin Jette im Mittelpunkt steht. Der Roman verbindet Fiktion mit historischen Fakten und spielt am Atlantik, wo die Suche nach Liebe zum Ausgangspunkt der Erzählung wird.
Kutzenberger, der aus Oberösterreich stammt, wird in der Besprechung als postmoderner Schelm beschrieben, dem erneut ein gescheiter und unterhaltsamer Roman gelungen sei. Damit knüpft er an eine literarische Handschrift an, die mit spielerischem Ton und erzählerischer Leichtigkeit arbeitet.
Der Titel verweist bereits auf die Form des Buches: „Die Liste der Lebenden“ ist als Briefroman angelegt. Im Zentrum steht Jette, eine Auswanderin, deren Geschichte sich zwischen erfundenen und historisch belegten Elementen entfaltet. Der Atlantik bildet dabei den Schauplatz für eine literarische Annäherung an Liebe, Erinnerung und Aufbruch.
Das Buch reiht sich in jene zeitgenössische Prosa ein, die historische Bezüge nicht nur als Hintergrund nutzt, sondern mit erzählerischer Fiktion verknüpft. Kutzenberger setzt damit auf eine Form, die literarische Konstruktion und konkrete historische Anker miteinander verschränkt.














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