Am 26. April eröffnet im kärnten.museum die Sonderausstellung „Tschernobyl“. Gezeigt werden AI-erweiterte Fotos des ukrainischen Fotografen Oleksandr Syrota, ergänzt um die Vorstellung eines Buchs seiner Mutter Ljubow Sirota bei einer Matinee.
Syrota widmet sich in seinem Fotoalbum „Chornobyl After Us: The Life That Stayed“ der Erinnerung an das Atomunglück. In der Schau ist auch die Fotoserie „Fires in Chornobyl“ zu sehen, die die großflächigen Brände in der Region dokumentiert.
Die Präsentation verbindet damit fotografische Arbeiten und literarische Perspektiven auf die Folgen der Katastrophe. Ljubow Sirota stellt im Rahmen der Matinee ihr Buch „Das Pripjat-Syndrom“ vor, das von den sozialen Auswirkungen von Tschernobyl erzählt.
Organisiert wird die Ausstellung von Alexander Kleinberger, der nach eigenen Angaben selbst oft die Sperrzone von Tschernobyl besucht hat. Mit der Schau rückt das kärnten.museum ein Thema in den Blick, das bis heute mit Bildern, Erinnerung und gesellschaftlichen Folgen verbunden bleibt.














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