Der Deutsche Hans Engberding hat mit seiner Firma „Lernidee“ seit den 1980er-Jahren Sprachreisen in ungewöhnliche Erlebnisse verwandelt. Aus einem missverstandenen Inserat entstand nach seinen Angaben das Geschäftsmodell für Reisesprachkurse, die später auch außerhalb klassischer Unterrichtsräume stattfanden.
Die ersten Angebote liefen ab 1986 in der Sowjetunion, wo Teilnehmer 14 Tage lang mit der Transsibirischen Eisenbahn unterwegs waren. Engberding beschreibt dieses Format als Ausgangspunkt für ein Unternehmen, über das sogar die „New York Times“ berichtet habe. Im Gespräch erinnert er sich daran, dass er beim Inserat eigentlich Geld sparen wollte und deshalb statt „Russischsprachkurs für die Reise“ die kürzere Form „Reisesprachkurs Russisch“ wählte.
Sprachreisen, die zum Abenteuer wurden
Engberding schildert, dass aus den Kursen mit der Zeit irrwitzige Reisen wurden. Zu seinen Beispielen zählt die Transsibirische Eisenbahn als Klassenzimmer. Er nennt auch 1400 in Peking gestrandete Zeugen Jehovas als eine Situation, mit der er zu tun hatte.
Im Gespräch gibt er außerdem drei Ratschläge für junge Menschen, die heute ein Unternehmen aufziehen wollen. Weitere Details zu diesen Ratschlägen werden in dem Material nicht ausgeführt.
Der Unternehmer verweist zudem auf eine Szene mit einem israelischen Rad in Ägypten auf dem Weg zu den Pyramiden. Sie steht für die ungewöhnliche Mischung aus Reise, Sprache und Erlebnis, mit der Engberdings Firma bekannt wurde.














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