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Bartóks Violakonzert im Musikverein: Antoine Tamestit überragt die Wiener Symphoniker

Redaktionelle Szene zum Thema „Bartóks Violakonzert im Musikverein: Antoine Tamestit überragt die Wiener Symphoniker“

Im Musikverein haben die Wiener Symphoniker unter Mirga Gražinytė-Tyla mit Werken von John Adams und Antonín Dvorák gespielt; im Zentrum des Abends stand Bartóks Violakonzert mit Antoine Tamestit als Solisten. Der Bratscher wurde in der Aufführung als überragend beschrieben.

Zu hören war dabei auch die von Bartóks Sohn Peter und Nelson Dellamaggiore zusammen mit Tibor Serly rekonstruierte Fassung des Konzerts. Bartók selbst hatte das Werk nicht vollenden können; seine Skizzen mussten dafür erst entziffert werden.

Ein technisch anspruchsvolles Konzert

Schon der Widmungsträger William Primrose hatte Bartók nachdrücklich ermutigt, sich von den technischen Grenzen der Bratsche nicht abschrecken zu lassen. Bartók setzte das um und schrieb einen Solopart, der als besonders schwierig gilt. Dass das Konzert dennoch rasch zum Klassiker für das Instrument wurde, änderte nichts an diesem Anspruch.

Im Goldenen Saal des Musikvereins war diese Spannung zwischen Komplexität und Wirkung nun erneut zu erleben. Der Abend verband das Violakonzert mit Adams und Dvorák und stellte die Bratsche mit Tamestit in den Vordergrund.

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