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Kurz lobt FPÖ-Phase als beste Zeit für „bürgerliche Politik“

Redaktionelle Szene zum Thema „Kurz lobt FPÖ-Phase als beste Zeit für „bürgerliche Politik““

Ex-Kanzler Sebastian Kurz zieht im neuen „Österreichischen Jahrbuch für Politik“ eine positive Bilanz seiner Regierungszeit mit der FPÖ. Mit der Freiheitlichen habe die ÖVP am besten „bürgerliche Politik“ betreiben können, schreibt Kurz in dem Band. Parteikollegen rät er demnach, das Potenzial rechts der Mitte stärker zu nützen.

Das Jahrbuch ist die 50. Ausgabe und wurde am Dienstagabend im Parlament präsentiert. Herausgegeben wurde es unter anderem von Andreas Khol, dem langjährigen ÖVP-Politiker und früheren Nationalratspräsidenten. Im Mittelpunkt der diesjährigen Ausgabe steht die schwierige Bildung der Dreierkoalition aus ÖVP, SPÖ und Neos, die Khol als „letzte Patrone im Gewehr zur Rettung der liberalen Demokratie“ bezeichnet.

Auch frühere Regierungskoalitionen werden in dem Band behandelt. Kurz verweist dabei auf seine Zeit als ÖVP-Chef und Bundeskanzler in der Regierung mit der FPÖ. Von 2017 bis 2019 regierten damals der FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache und Sebastian Kurz gemeinsam.

Die Aussage des früheren Kanzlers fällt in eine Debatte über die politische Ausrichtung der ÖVP. Mit seinem Hinweis auf das Potenzial rechts der Mitte setzt Kurz einen Akzent, der die Zusammenarbeit mit der FPÖ rückblickend deutlich aufwertet. Für seine Partei ist das ein klarer Hinweis auf jene Wähler- und Themenfelder, die aus seiner Sicht stärker genutzt werden sollten.

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