Die Biennale in Venedig hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach sie im Zusammenhang mit der Teilnahme Russlands an der 61. Kunstausstellung EU-Sanktionen umgangen habe. In einer Mitteilung vom Sonntag erklärte die Institution, sie habe die Vorschriften „vollständig“ eingehalten und strikt nach nationalem sowie internationalem Recht gehandelt.
Auch die europäischen Sanktionen gegen Russland seien „rigoros angewendet“ worden, hieß es weiter. Medienberichte, die eine Umgehung der Sanktionen nahelegten, wies die Biennale als „verfälschte Darstellungen“ zurück. Diese stützten sich nach Angaben der Institution auf interne Dokumente, deren Weitergabe gegen berufliche Ethik, interne Verfahren und Datenschutzbestimmungen verstoße.
Die Biennale betonte, sie habe ausschließlich im Rahmen ihrer Zuständigkeiten gehandelt und es lägen keinerlei Regelverstöße vor. Außerdem habe man die zuständigen staatlichen Behörden im Vorfeld informiert.
Russland hatte zuvor erklärt, heuer wieder an der Ausstellung teilnehmen zu wollen. Die Debatte betrifft damit eine der international sichtbarsten Kunstveranstaltungen Europas.














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