Bei der Datenschutzbehörde (DSB) sind im vergangenen Jahr deutlich mehr Beschwerden aus dem Inland eingelangt als noch 2023. Die Zahl der Individualbeschwerden stieg binnen zwei Jahren von 2389 auf 5300, wie die Behörde in ihrem jährlichen Tätigkeitsbericht festhielt. Zugleich nahm auch die Zahl der Erledigungen zu, allerdings weniger stark: Sie wuchs im selben Zeitraum von 1978 auf 3403.
Die Behörde wird nach eigenen Angaben zunehmend mit Schriftstücken konfrontiert, die offenbar unter Zuhilfenahme von Künstlicher Intelligenz erstellt worden sind. Gemeint sind laut Tätigkeitsbericht vor allem Beschwerden, die auf Sprachmodellen wie ChatGPT basieren. Auffällig seien diese Texte insbesondere durch ihren Umfang sowie dadurch, dass ausdrücklich und gezielt auf einschlägige Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung Bezug genommen werde.
Solche Eingaben unterschieden sich in Struktur und Inhalt bereits von Beschwerden, die von durchschnittlichen Beschwerdeführern oder Beschwerdeführerinnen eingebracht werden, heißt es in dem Bericht. Für die Datenschutzbehörde bedeutet das nach Darstellung des Berichts einen deutlich höheren Arbeitsaufwand.














Leave a Reply