Das Innenministerium hat eine frühere Mitarbeiterin angezeigt. Ihr wird vorgeworfen, sensible Personaldaten von mehr als 36.000 Bediensteten weitergegeben zu haben. Der Datensatz wurde beim ehemaligen FPÖ-Politiker Hans-Jörg Jenewein gefunden.
Der Fall steht im Zusammenhang mit der Causa Ott und dem elektronischen Gesamtpersonalverzeichnis. Neue Beweise führten zu Ermittlungen gegen den früheren BVT-Mitarbeiter Egisto Ott. Damit rückt auch die Weitergabe von Daten aus dem Innenressort erneut in den Fokus.
Bei der Beschuldigten soll es sich um eine Personalvertreterin handeln. Welche konkreten Daten betroffen waren, ergibt sich aus den vorliegenden Angaben nicht. Fest steht nur, dass der Datensatz mehr als 36.000 Bedienstete betraf und nach seiner Sicherstellung bei Jenewein gefunden wurde.
Der Fall ist politisch heikel, weil er das Innenministerium und den Umgang mit sensiblen Mitarbeiterdaten betrifft. Die Ermittlungen laufen im Umfeld einer Affäre, die bereits seit längerem unter dem Namen Causa Ott bekannt ist.














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