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30 Jahre Die Strottern: Vom alten Wienerlied zur eigenen Musik

Redaktionelle Szene zum Thema „30 Jahre Die Strottern: Vom alten Wienerlied zur eigenen Musik“

Seit 30 Jahren prägt das Wiener Duo Die Strottern mit einer Mischung aus Wienerlied, Jazz und Klassik die Liederszene der Stadt. In einem Gespräch über diese Entwicklung erzählen Klemens Lendl und David Müller, wie aus dem Spiel mit alten Wienerliedern nach und nach eigene Musik wurde.

Das erste Interview mit ihnen fand vor 18 Jahren zur Veröffentlichung des Albums „I gabat ois.“ statt. Davor spielten Die Strottern zunächst ausschließlich alte Wienerlieder. Die erste Platte mit eigenen Liedern brachten sie 2003 heraus.

Ein entscheidender Wendepunkt war nach Angaben von Lendl die Begegnung mit dem Dichter Peter Ahorner um das Jahr 2000. Bis dahin verfügte das Duo über nicht mehr als 25 Lieder, mehr habe ihnen nicht gefallen. Die Zusammenarbeit mit Ahorner eröffnete ihnen den Weg zu einem eigenen Repertoire.

Lendl schildert, dass sie Ahorner erstmals bei einer „eigenartigen Produktion“ von Peter Hofbauer im Metropoldi getroffen haben. Für die Entwicklung des Duos wurden Ahorners Texte zum Einstieg in eine neue Phase. Über die Arbeit der beiden Musiker heißt es, niemand verbinde Poesie und ein Soundamalgam aus Wienerlied, Jazz und Klassik so subtil wie sie.

Im Gespräch mit dem Musiker-Duo wird auch der enge gemeinsame Arbeitsstil deutlich. Aus Sicherheitsgründen spielen Klemens Lendl und David Müller nicht einmal Karten gegeneinander.

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