TagesPlus.at

Aktuelle Nachrichten aus Österreich und der Welt

Crossing Europe in Linz: Europäisches Kino und ein ungarischer Eröffnungsfilm

Redaktionelle Szene zum Thema „Crossing Europe in Linz: Europäisches Kino und ein ungarischer Eröffnungsfilm“

In Linz ist vom 28. April bis 3. Mai das europäische Kino zu Gast: Das „Crossing Europe Film Festival“ startet mit einer ungarischen Produktion über eine entführte Frau, die in einen absurden Kampf mit dem Patriarchat gerät. Das Festival setzt damit seinen Fokus auf europäische Filme und ihre kulturelle Einordnung.

Der Eröffnungsfilm „Feels Like Home“ erzählt von einer Frau, die in eine fremde Großfamilie entführt wird. Der Film wird als Parabel auf den autoritären Staat gelesen. Gezeigt wird er zum Auftakt eines Festivals, das seit 22 Jahren besteht.

Ins Leben gerufen wurde „Crossing Europe“ vom Kinobetreiber Wolfgang Steininger. Als internationales Filmfestival wurde es von Christine Dollhofer geprägt, die es von 2004 bis 2021 leitete. Das Festival versteht sich als Ort, an dem junges europäisches Filmemachen in einem gemeinsamen Zusammenhang sichtbar wird.

Die Auswahl in Linz folgt dabei einem klaren europäischen Gedanken. Das Festival denkt nicht in den gewohnten Kategorien von Nord und Süd oder diesseits und jenseits des einstigen Eisernen Vorhangs. Gerade darin liegt sein kulturelles Profil: Es verbindet Filme aus unterschiedlichen Teilen Europas und stellt sie nebeneinander auf die Kinoleinwand.

Für das Publikum in Linz ist das Festival damit mehr als eine Werkschau. Es bietet vom 28. April bis 3. Mai einen Überblick über europäische Produktionen und setzt zugleich ein Plädoyer für den kulturellen Zusammenhang Europas.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert