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Hameseder drängt auf rasche Wehrdienst-Entscheidung und hält Befragung für möglich

Redaktionelle Szene zum Thema „Hameseder drängt auf rasche Wehrdienst-Entscheidung und hält Befragung für möglich“

Erwin Hameseder, Vorsitzender der Wehrdienstkommission, drängt auf eine rasche Einigung bei der Reform des Wehrdienstes. Sollten die Gespräche in der Koalition scheitern, hält er eine Volksbefragung für möglich.

Im Gespräch kritisierte Hameseder den bisherigen Verlauf der Reform deutlich. „Das Ergebnis ist bisher im höchsten Ausmaß enttäuschend“, sagte er. Mitte Jänner hatte die Kommission ihren Bericht vorgelegt und sich für einen längeren Wehr- und Zivildienst ausgesprochen. Seither ringt die Koalition um eine Lösung.

Hameseder, der auch Generalanwalt des österreichischen Raiffeisenverbandes ist, sagte zugleich, eine gewisse Hoffnung habe er noch. Angesichts des „massiven Zeitdrucks“ brauche es aber eine rasche Entscheidung. Die Kommission drängt in ihrem Bericht auf die Einführung des „8 plus 2“-Modells.

Demnach soll der Grundwehrdienst auf acht Monate verlängert werden, anschließend sollen zwei Monate an Übungen folgen. Der Zivildienst soll auf mindestens zwölf Monate ausgeweitet werden. Die ÖVP spricht sich für dieses Modell aus.

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