Fitness-Tracker und Smartwatches überwachen heute Schritte, Kalorien, Puls und Schlaf und vermitteln damit ein präzises Bild des Gesundheitszustands. Tatsächlich beruhen viele der von Wearables erfassten Daten aber nicht auf direkten Messungen, sondern auf Schätzungen. So genau, wie die Geräte am Handgelenk häufig erscheinen, messen sie nicht.
Anfangs waren solche Wearables vor allem für Läufer und Radfahrer interessant. Mittlerweile zeichnen die Geräte Dutzende Sportarten auf, messen die Herzfrequenz und die Sauerstoffsättigung, zählen Kalorien und überwachen zusätzlich Schlaf, Atmung sowie Stress. Nutzer bekommen damit in Echtzeit ein umfassendes Protokoll ihres Körpers angezeigt.
Gerade darin liegt jedoch das Problem: Die Daten wirken exakter, als sie sind. Der Eindruck eines lückenlosen und verlässlichen Gesundheitsbildes entsteht zwar schnell, doch die Geräte liefern nicht in jedem Fall tatsächliche Messwerte, sondern vielfach nur Annäherungen.
Wearables sind damit weit verbreitete Begleiter des Alltags, aber ihre Zahlen sollten nicht als unfehlbar gelesen werden. Wer sich auf die Anzeigen am Handgelenk verlässt, bekommt vor allem eine grobe Orientierung – kein exaktes Abbild des eigenen Gesundheitszustands.














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