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Mimi Coertse ist tot: Sopranistin aus Durban prägte die Wiener Opern

Redaktionelle Szene zum Thema „Mimi Coertse ist tot: Sopranistin aus Durban prägte die Wiener Opern“

Die Sopranistin Mimi Coertse ist gestorben. Die aus Durban stammende Sängerin begeisterte bis in die 1970er-Jahre in lyrischen und Koloraturpartien an der Wiener Staatsoper und der Volksoper.

Coertse wurde 1932 in Durban in der damaligen Südafrikanischen Union als Maria Sophia Coertse geboren. Sie begann ihre Gesangsausbildung in ihrer Heimat und ging später mit ihrem ersten Mann, dem Komponisten, Musikwissenschaftler und Radiomoderator Dawid Engela, zum gemeinsamen Studium nach Wien.

Im Jänner 1954 kamen beide in Wien an. Die Ehe endete bald, doch Coertses Ausbildung bei Josef Witt an der damaligen Musikakademie trug Früchte. Noch bei einem Klassenabend fiel sie auf, bevor sie im Jänner 1955 am Teatro San Carlo in Neapel unter der Leitung von Karl Böhm als Blumenmädchen in Wagners „Parsifal“ debütierte.

Die Sängerin blieb damit einer Opernkarriere verbunden, die sie von Südafrika nach Wien führte und sie in den folgenden Jahrzehnten an zwei der wichtigsten Wiener Bühnen etablierte. Bis in die 1970er-Jahre gehörte sie dort zu den bekannten Stimmen des Repertoires in lyrischen und Koloraturpartien.

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