Eine Allianz von Sicherheitsbehörden aus neun Ländern warnt Unternehmen und Behörden vor neuen Methoden chinesischer Hacker. Der deutsche Verfassungsschutz teilte am Donnerstag mit, staatlich geförderte chinesische Cyberakteure hätten ihre Taktiken und Techniken in den vergangenen Jahren „kontinuierlich angepasst“. Die Allianz wurde von der britischen Cybersicherheitsbehörde NCSC geleitet.
Nach Angaben der Behörden nutzen die Angreifer verdeckte Netzwerke, um ihre Spuren zu verwischen. Diese Netzwerke bestünden aus gekaperten, mit dem Internet verbundenen Alltagsgeräten wie Routern oder Smart-Home-Geräten. Experten zufolge werden solche Geräte immer häufiger für Spionagekampagnen missbraucht.
„In den vergangenen Jahren haben wir eine Verlagerung bei chinesischen Cyber-Gruppen beobachtet, hin zu diesen Netzwerken, um ihre Angriffe zu verschleiern“, sagte Paul Chichester, der operative Leiter des NCSC. An der Warnung beteiligten sich auch Behörden aus den USA, Australien, Kanada und Japan.
Die Mitteilung folgte einen Tag, nachdem NCSC-Chef Richard Horne vor einem Anstieg von Cyberangriffen aus Staaten wie China, Iran und Russland gewarnt hatte. Eine Stellungnahme des chinesischen Außenministeriums lag zunächst nicht vor.














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