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Belcea-Quartett gedenkt im Konzerthaus Günter Pichler

Redaktionelle Szene zum Thema „Belcea-Quartett gedenkt im Konzerthaus Günter Pichler“

Im Mozart-Saal des Konzerthauses hat das Belcea-Quartett am Donnerstag seines verstorbenen „Meisters und Freunds“ Günter Pichler gedacht. Das Streichquartett stellte sein Programm „in Gedenken an unseren Meister und Freund“ um. Pichler war in der Vorwoche tödlich verunglückt.

Die Atmosphäre des Abends war von der Trauer um den Mitgründer und Primarius des Alban Berg Quartetts geprägt. Auf dem Podium saßen mit Antoine Lederlin, Corina Belcea, Suyeon Kang und Krzysztof Chorzelski Musikerinnen und Musiker, die bei Pichler gelernt hatten. Im Publikum waren viele seiner Freunde, Weggefährten und langjährigen Anhänger.

Eröffnet wurde der Abend mit den Fünf Sätzen für Streichquartett von Anton Webern. Das Werk blieb trotz der Umstellung des Programms am Anfang des Konzerts stehen. Der Text des Abends beschreibt Weberns Stück als knapp und zugleich wild, abstrakt und verspielt. Zugleich wurden daraus auch zarte, lyrische Momente hervorgehoben, etwa im ersten der beiden sehr langsamen Sätze.

Das Belcea-Quartett spielte die Musik unter dem Eindruck eines Verlusts, der im Saal deutlich spürbar war. Zum Schluss kam noch ein Überraschungsgast hinzu. Weitere Angaben dazu wurden nicht gemacht.

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