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Florentina Holzinger verwandelt Österreich-Pavillon in eine Kläranlage

Redaktionelle Szene zum Thema „Florentina Holzinger verwandelt Österreich-Pavillon in eine Kläranlage“

Florentina Holzinger will den Österreich-Pavillon bei der Biennale in Venedig in eine Kläranlage verwandeln. Erste Fotos aus dem Pavillon zeigten bereits einen ersten, noch unklaren Einblick in die Arbeit der Künstlerin. Im Zentrum steht dabei eine Intervention in die Architektur des Gebäudes, in der die Besucherinnen und Besucher nach Holzingers Worten „partizipieren“ dürfen.

Im Zoom-Interview sagte Holzinger, vor der Eröffnung wolle sie keine Details verraten. Der Fantasie sollten durch Worte keine Grenzen gesetzt werden. Zugleich stellte sie klar, dass im Fokus nicht die „Penetration“ des Pavillons stehen werde. Was sie und ihr Team vorhätten, sei vielmehr, sich „an der Struktur zu vergreifen“ und in die Architektur zu intervenieren.

Holzinger beschreibt den Pavillon damit als Körper, allerdings nicht ausdrücklich als männlichen oder weiblichen. Für die Konzeption habe sie sich intensiv mit der Geschichte des Pavillons beschäftigt, auch mit der Figur Josef Hoffmann. Dabei sei ihr neu gewesen, dass das Gebäude als eine Art Sakralbau gedacht gewesen sei.

Zu dem bereits kursierenden Gerücht, vor dem Pavillon könnten Mobilklos aufgestellt werden und die Performerinnen später im geklärten Wasser baden, äußerte sich Holzinger nicht im Detail. Der Beitrag aus Venedig zeigt damit vor allem, dass Holzingers Beitrag zur Biennale auf eine starke Umdeutung des Ortes setzt – und auf eine Mitwirkung des Publikums.

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