Die Aktionäre von Warner Bros. Discovery haben der Übernahme durch den Hollywood-Rivalen Paramount zugestimmt. Damit hat der 110 Milliarden Dollar schwere Deal eine zentrale Hürde genommen. Die Freigabe durch die Regulierungsbehörden steht allerdings noch aus.
Nach vorläufiger Auszählung sei die Transaktion mit „überwältigender“ Mehrheit gebilligt worden, teilte Warner mit. Die Zustimmung galt bereits als fix. Warner Bros. Discovery ist einer der großen Medienkonzerne in den USA.
Paramount hatte sein Angebot für den Konzern zuvor von 30 auf 31 Dollar je Aktie erhöht. Der Verwaltungsrat von Warner entschied danach, dass dieses Angebot der bereits angenommenen Offerte von Netflix überlegen sei. Netflix wollte nicht mehr nachlegen.
Ursprünglich hatte Netflix das Studio- und Streaming-Geschäft von Warner kaufen wollen. Paramount setzte sich am Ende aber mit einem höheren Angebot für das gesamte Unternehmen durch, einschließlich der Fernsehsender wie CNN.
Paramount steht seit dem vergangenen Jahr unter Kontrolle der Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison. Geführt wird das Unternehmen von dessen Sohn David Ellison, der mit der Übernahme von Warner Bros. Discovery an Gewicht in Hollywood gewinnen will.














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