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SPÖ feiert den 1. Mai mit Kampfparolen gegen FPÖ und Vermögende

Redaktionelle Szene zum Thema „SPÖ feiert den 1. Mai mit Kampfparolen gegen FPÖ und Vermögende“

Auch ohne Wahlkampf mobilisiert die SPÖ am 1. Mai ihre Anhängerschaft. In Wien ziehen die Bezirke traditionell sternförmig in Richtung Innenstadt, wo die Genossen am Vormittag vor dem Rathaus zusammenkommen. Parteichef Andreas Babler und Bürgermeister Michael Ludwig richten dabei klare Kampfansagen gegen die FPÖ.

Die ersten Teilnehmer starten in Rudolfsheim-Fünfhaus bereits um sieben Uhr morgens am Meiselmarkt. Von dort geht es auf dem nicht allzu weiten Weg in Richtung Rathaus. Der Aufmarsch bleibt damit für die Wiener SPÖ ein politischer Kampftag, an dem Präsenz auf der Straße gezeigt werden soll.

Der 1. Mai hat in Wien eine lange Tradition. Früher war die Stadt nach dem Rhythmus des Aufmarschs ausgerichtet; die Straßenbahnen fuhren erst am Nachmittag, damit auch die Straßenbahner an der Demonstration teilnehmen konnten. Diese Symbolik prägt den Tag bis heute.

Trotz Krisen und schwindender Basis gelingt es der SPÖ weiterhin, beachtliche Demonstrationszüge zu organisieren. Der Auftritt am Rathausplatz dient dabei nicht nur der innerparteilichen Mobilisierung, sondern auch der politischen Positionierung gegen die Freiheitlichen. Wie der Tag der Arbeit von der SPÖ inszeniert wird, zeigt sich auch in den Parolen, die den Aufmarsch begleiten.

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