Deutschlands Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) steht derzeit im Zentrum scharfer Kritik. Friedrich Merz hatte ihre Ernennung noch als Coup bewertet, inzwischen sorgt Reiche mit provokanten Aussagen und Entscheidungen in der Regierung Merz für Spannungen.
Reiche, die vor ihrer Zeit in der Politik in der Energieindustrie tätig war, wird inzwischen als „Chef-Provokateurin“ der Regierung Merz bezeichnet. Auslöser der Debatte sind vor allem ihre Forderung nach längeren Lebensarbeitszeiten und kürzeren Leistungen für kranke Arbeitnehmer.
Auch mit einer weiteren Entscheidung gerät die Ministerin unter Druck: Reiche hat einen Auftrag im Umfang von 12 Millionen Euro für strategische Top-Management-Beratung ausgeschrieben. Damit wächst die Kritik an ihrer Amtsführung weiter.
Die Entwicklung ist für die Bundesregierung brisant, weil Reiche als eine der profilierteren Personalien im Kabinett gilt. Statt als unangefochtener Kanzler-Coup aufzutreten, steht sie nun selbst im Mittelpunkt der Auseinandersetzung über Kurs und Ton der Regierung Merz.














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