Ab Samstag bespielt das Stationentheater Ganymed wieder das Otto-Wagner-Areal in Wien. Das Projekt widmet sich in zwölf Szenen den Tiefen der menschlichen Psyche; sogar die Otto-Wagner-Kirche wird dabei mit einer Szene in das Theater einbezogen.
Inszeniert wird Ganymed von Jacqueline Kornmüller. Unterstützung erhält sie von ihrem Mann Peter Wolf, vom Ganymed-Ensemble und von Studierenden der Musik und Kunst Privatuniversität. Das Projekt war bereits an anderen Orten zu Gast, etwa im Kunsthistorischen und im Naturhistorischen Museum.
Das Areal auf der Baumgartner Höhe wird in der Inszenierung nicht bloß Kulisse, sondern Teil des Stücks. Die ehemalige Heilanstalt ist damit selbst Gegenstand der künstlerischen Auseinandersetzung. In der Umgebung mit Wiesen, blühenden Magnolien und der goldenen Kuppel der Kirche will die Produktion die besondere Atmosphäre des Ortes aufnehmen.
Ganymed läuft ab 9. Mai auf dem Otto-Wagner-Areal. Die aktuelle Auflage knüpft damit an frühere Stationen des Theaterprojekts an und rückt diesmal einen Ort in den Mittelpunkt, dessen Geschichte und Erscheinung das künstlerische Konzept prägen.














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