Die umstrittene Investorengruppe IFM mit Schwerpunkt auf den Cayman Islands hält in Österreich 44 Prozent am Flughafen Wien. Damit ist sie hierzulande vor allem wegen ihrer Beteiligung am Airport bekannt – ihr Einfluss reicht aber weit darüber hinaus.
IFM ist auch an weiterer kritischer Infrastruktur in Europa beteiligt. Dazu zählen der Containerhafen der polnischen Stadt Danzig, der einzige Tiefseehafen der baltischen Region, an dem die Gruppe zu 30 Prozent beteiligt ist, sowie Ölsilos und Chemielager. Der Blick auf diese Beteiligungen lenkt die Aufmerksamkeit auf die Rolle anonymer Investoren bei sensiblen Einrichtungen.
Kritische Infrastruktur im Fokus
Über die Bedeutung und Gefährdung solcher Anlagen wird in Europa derzeit besonders viel gesprochen. Gründe dafür sind der Krieg in der Ukraine, der fünf Autostunden von der österreichischen Grenze entfernt tobt, sowie weitere Konflikte in anderen Regionen. Hinzu kamen in den vergangenen Jahren Drohnen über Flughäfen und Sabotageakte auf Pipelines, die die Verwundbarkeit solcher Einrichtungen verdeutlichten.
Vor diesem Hintergrund rückt auch der Flughafen Wien erneut in den Blick. Die Beteiligung von IFM verbindet einen der wichtigsten österreichischen Verkehrsknotenpunkte mit einer Investorengruppe, die sich über mehrere Länder und Infrastruktursegmente erstreckt.














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