Clint Eastwood gilt heute als prägende Figur des Western-Kinos, doch für Sergio Leones „Für eine Handvoll Dollar“ war der Schauspieler ursprünglich nur die zweite Wahl. Für den ersten eigenen Western des Regisseurs war zunächst James Coburn vorgesehen, der bereits Kinoruhm hatte und dem gewünschten Revolverheldenbild nach Angaben der BBC entsprach.
Der geplante Einsatz von Coburn scheiterte demnach am Preis. Rund 25.000 US-Dollar hätte er gekostet, zu viel für die Produktion. Eastwood war damals vor allem aus der Fernsehserie „Rawhide“ bekannt und bekam die Rolle schließlich aus pragmatischen Gründen.
Der Film wurde später zu Eastwoods Schlüsselrolle
Mit „Für eine Handvoll Dollar“ gelang Eastwood der Durchbruch in einem Genre, das er später entscheidend mitprägte. Der Film machte ihn zu einem der bekanntesten Western-Stars Hollywoods und wurde zu einem zentralen Titel seiner Laufbahn.
Die Besetzungsgeschichte zeigt zugleich, wie knapp manche Filmkarrieren an Zufällen vorbeiführen. Dass ausgerechnet Eastwood die Rolle übernahm, war zunächst keine künstlerische Setzung, sondern die Folge einer finanziellen Entscheidung. Genau darin liegt die spätere Ironie der Produktion: Aus der zweiten Wahl wurde der Name, der bis heute untrennbar mit dem Film verbunden ist.














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