Als James-Bond-Film ist „Casino Royale“ vor allem mit Daniel Craig verbunden. Doch lange vor seinem Debüt als 007 erschien bereits 1954 die erste filmische Umsetzung von Ian Flemings Roman – eine Live-TV-Episode der US-Serie „Climax!“ mit Barry Nelson als amerikanisierter Version von James Bond.
Diese frühe Fassung geriet rasch in Vergessenheit. Anders als die spätere, düsterere Kinoversion von 2006 schlug die erste Adaption einen ganz anderen Weg ein und ist heute nur noch wenigen bekannt.
Hinter dem Projekt stand nicht Eon Productions, das Studio der offiziellen Bond-Reihe, sondern Produzent Charles K. Feldman. Die Filmrechte an „Casino Royale“ lagen bei ihm, nicht bei den Machern der regulären 007-Filme.
Feldman entwickelte daraus in den 1960er-Jahren eine eigene, inoffizielle Version des Stoffes. Damit entstand ein Bond-Abenteuer außerhalb der offiziellen Reihe, das sich deutlich vom späteren Franchise-Auftritt mit Daniel Craig unterschied.
Für die Wahrnehmung des Stoffes ist diese frühe und heute fast vergessene Adaption bis heute bemerkenswert: „Casino Royale“ begann seine Bildschirmgeschichte nicht mit einem Kinoreboot, sondern mit einer TV-Fassung und einem ungewöhnlichen Rechteweg.














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