Das Mondscheinkino in Eggenburg feiert heuer sein 30-jähriges Bestehen. Seit 1997 werden dort im Augarten Filme unter freiem Himmel gezeigt, umgeben von der historischen Stadtmauer und mit Blick auf den Kanzlerturm.
Initiiert wurde das Projekt von Andreas Zeugswetter, der das Freiluftkino mit Unterstützung mit auf den Weg brachte. Der Waldviertler hatte sich damals mit zwei kinoerfahrenen Personen aus Wien das Gelände angesehen, auf dem er sich Vorführungen unter Sternen vorstellen konnte. Als er an diesem Abend das Flutlicht einschaltete, war die Idee für das Kino beschlossen.
Ausgangspunkt war eine Situation, in der Eggenburg selbst kein Kino mehr hatte. Das ehemalige Lichtspielhaus hatte Ende der 1980er-Jahre geschlossen. Gleichzeitig wuchs rund um die Stadt das kulturelle Angebot, etwa mit der Oper in Gars, der Operette in Langenlois und dem Kammermusikfestival in Horn. Vor diesem Hintergrund suchte die Gemeinde nach einem eigenen kulturellen Profil.
Das Mondscheinkino wurde im Laufe der Jahre zu einem fixen Bestandteil des Sommers in Eggenburg. Nach Angaben aus dem Umfeld des Projekts wurde das Engagement kürzlich auch ausgezeichnet.














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