Das Mitte-Links-Lager in Italien inszeniert Silvia Salis, die Bürgermeisterin von Genua, als mögliche Gegnerin von Regierungschefin Giorgia Meloni bei der Parlamentswahl 2027. Die frühere Hammerwerferin wird dabei als „Kanzlerkandidatin“ aufgebaut.
Salis gilt nach diesen Plänen als ernsthafte Konkurrenz für die rechte Ministerpräsidentin. Ihr Aufstieg in die Politik fällt auf: Sie ist erst seit kurzem politisch aktiv und hatte zuvor keine politische Erfahrung.
Bei der Bürgermeisterwahl in Genua setzte sich Salis durch, weil sie die Mitte-Links-Kräfte hinter sich vereinte und damit die Vorherrschaft der Mitte-Rechts-Koalition in der Stadt beendete. Genau dieses Ergebnis hat sie im Lager der Opposition zu einer neuen Hoffnung gemacht.
Ob Salis tatsächlich landesweit gegen Meloni antritt, hängt nach der derzeitigen politischen Lage davon ab, ob das gesamte Mitte-Links-Lager hinter ihr steht. In Italien wird sie bereits als charismatische und durchsetzungsstarke Oppositionsführerin wahrgenommen.














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