Im Hafen Wien wechseln jährlich rund 500.000 Container den Besitzer. Der größte öffentliche Donauhafen Ostösterreichs ist damit ein zentraler Umschlagplatz für den Güterverkehr in Wien. Bei einem Rundgang durch das Areal in der Freudenau wurde sichtbar, wie dort selbst in Krisenzeiten der Betrieb effizient weiterläuft.
Am Eingang des weitläufigen Geländes empfing Doris Pulker-Rohrhofer, technische Geschäftsführerin des Hafen Wien, den Rundgang. In dem Areal hebt ein 45 Tonnen schweres Gerät gerade einen Seecontainer auf einen Güterzug. Das Gelände ist auf den Umschlag von Waren auf Straße, Schiene und Wasser ausgerichtet.
Nach den vorliegenden Angaben hält die Politik am Mega-Umschlagplatz auch aus wirtschaftlichen Gründen fest. Der Hafen wird damit nicht nur als Infrastrukturstandort beschrieben, sondern auch als Teil der städtischen Versorgung und Logistik, der in Krisenzeiten weiter funktionieren soll.
Im Hafenbecken liegt außerdem das Reserveschiff eines Donau-Kreuzfahrt-Unternehmens. 25 dieser Schiffe werden dort im Winter zwischengeparkt. Der Hafen Wien verbindet damit unterschiedliche Nutzungen vom Güterumschlag bis zur Schiffsabstellung und bleibt ein bedeutender Standort im Wirtschaftsraum der Stadt.














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