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Italienischer Streit um Radarkästen weitet sich aus

Redaktionelle Szene zum Thema „Italienischer Streit um Radarkästen weitet sich aus“

In Friaul-Julisch Venetien ist der Streit um Radarkästen weiter eskaliert. Die nationale Vereinigung der Straßenbenutzer „Altvelox“ hat die Präfekturen der Region angezeigt, weil mehrere Geräte nach ihren Angaben nicht der Norm angepasst oder entfernt worden sind.

Der Konflikt dreht sich seit Längerem um Radarstrafen, Radarkästen und Radarlaserpistolen in Italien. Nach den vorliegenden Angaben entsprechen viele der Geräte nicht den gesetzlichen Normen, weshalb angeordnete Bußgelder angefochten wurden. Seit zwei Jahren gibt es deshalb kaum Geschwindigkeitsmessungen; viele der ohnehin wenigen aktiven Radargeräte sind seit Monaten nicht in Betrieb.

Der Staat hat inzwischen eine Liste der in Betrieb befindlichen Radargeräte zum Download veröffentlicht. Gleichzeitig wartet Italien auf eine Freigabe der Europäischen Union zur Normierung der italienischen Radargeräte.

„Altvelox“ mit Sitz in der Region Veneto wirft den Präfekturen von Friaul-Julisch Venetien vor, keine vollständige Dokumentation zur Verfügung zu stellen. Nach Angaben der Vereinigung fielen die Antworten der Behörden unbefriedigend aus. Mit der Anzeige nimmt der Streit über die Radarüberwachung in Italien nun eine neue Wendung.

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