Mit „Les Misérables – Die Geschichte von Jean Valjean“ startet diese Woche ein Film in den Kinos, der die Vorgeschichte von Victor Hugos bekanntem Epos erzählt. Im Zentrum steht Jean Valjean, gespielt von Grégory Gadebois. Der französische Schauspieler verkörpert einen wortkargen, verrohten Häftling, der wegen des Diebstahls von Brot zwei Jahrzehnte im Gefängnis gesessen hat und sich erst wieder an die Freiheit gewöhnen muss.
Der Film zeigt damit den Weg zu jener Figur, die später als gütiger Bürgermeister aus „Les Misérables“ bekannt wird. Die Handlung setzt vor dem berühmten literarischen Stoff an und legt den Fokus auf die Umstände, aus denen sich der Titelheld entwickelt.
Gadebois, der die Hauptrolle übernimmt, sprach vorab in Paris über seine Vorbereitung auf die Figur. Er sagte, er habe das Buch nie gelesen. Seine Mutter habe aber ständig das Musical gehört, ohne dass er damals gewusst habe, worum es gehe. Dadurch habe sich die Musik in ihm eingebrannt. Für die Rolle habe er sich dennoch entschieden, sich nicht weiter beeinflussen zu lassen und „mein eigenes Ding“ machen zu wollen.
Der Kinostart erfolgt am Donnerstag. Damit rückt erneut eine der bekanntesten französischen Stoffe auf die Leinwand, diesmal jedoch mit dem Blick auf den Mann vor dem Aufstieg zur Symbolfigur des Romans.














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