Ab Montag reist König Charles III. gemeinsam mit Königin Camilla (78) zu einem mehrtägigen Staatsbesuch in die USA. Der Termin gilt als heikel, weil sich die Beziehungen zwischen US-Präsident Donald Trump und Großbritannien seit Ausbruch des Iran-Kriegs deutlich verschlechtert haben.
Im Zentrum der Spannungen steht auch das Verhältnis zu Premierminister Keir Starmer. Zwischen Trump und der britischen Regierung hat sich die Lage in den vergangenen Monaten angespannt. Der britische Monarch trifft damit auf einen Präsidenten, dessen Verhalten als unberechenbar gilt und der die diplomatischen Beziehungen zusätzlich erschwert.
Trump war zuletzt selbst mit großem Pomp in Großbritannien empfangen worden. Die nun bevorstehende Reise Charles’ in die USA findet vor diesem Hintergrund statt und dürfte vor allem diplomatisch anspruchsvoll werden.
Hinzu kommen wirtschaftspolitische Konflikte. Trump hat Großbritannien mit Zolldrohungen belegt, falls die Digitalsteuer für US-Unternehmen nicht aufgehoben wird. Diese Frage belastet das Verhältnis zwischen Washington und London zusätzlich.
Charles könnte bei dem Besuch versuchen, die aktuellen Spannungen in den Zusammenhang der langjährigen britisch-amerikanischen Beziehungen zu stellen und auf die Vorteile der Zusammenarbeit hinzuweisen. Der Staatsbesuch bietet damit nicht nur ein protokollarisch bedeutsames Treffen, sondern auch die Gelegenheit, festgefahrene Beziehungen zwischen beiden Ländern zu ordnen.














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