Die kroatische Regierung plant neue Maßnahmen gegen die „wilde“ Vermietung von Ferienwohnungen und Gästezimmern, um die Tourismusbranche stärker zu regulieren und Urlaube im Land teurer zu machen. Mit einer neuen Registrierungsnummer für Ferienunterkünfte soll nach den Plänen aus Zagreb auch Werbung auf Plattformen kontrolliert werden.
Die Regierung will nach den vorliegenden Angaben damit zugleich den Mangel an bezahlbarem Wohnraum bekämpfen und die Auslastung von Hotels verbessern. Besonders im Blick steht die bislang unregulierte Vermietung von Ferienwohnungen, die in Kroatien seit längerem ein Thema ist.
Kroatien gehört trotz steigender Kosten und neuer Steuern weiter zu den beliebtesten Urlaubszielen für Mitteleuropäer. Das Land positioniert sich nach den Plänen der Regierung als qualitativ hochwertiges Reiseziel und nicht als Ziel für Massentourismus.
Die Maßnahmen würden damit nicht nur private Vermieter betreffen, sondern auch das Preisgefüge im Tourismus insgesamt. Für Urlauberinnen und Urlauber könnte sich ein Aufenthalt in Kroatien damit verteuern.














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