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Mondfahrt als Startpunkt: Astronom Seeberger sieht den Weg zum Mars

Redaktionelle Szene zum Thema „Mondfahrt als Startpunkt: Astronom Seeberger sieht den Weg zum Mars“

Der Bludenzer Astronom Robert Seeberger hält den Mond nicht nur für ein Ziel, sondern auch für einen möglichen Ausgangspunkt künftiger Reisen zum Mars. Im Interview über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Mondfahrt schließt er eine Besiedlung des Erdtrabanten nicht aus. Dahinter stünden wissenschaftliche und wirtschaftliche Interessen sowie viel Prestige.

Seeberger erinnert an die erste Mondlandung im Juli 1969 als „echtes Weltereignis“. Die Medien rund um den Erdball hätten darüber berichtet, die Faszination sei riesig gewesen. Zugleich sei damals unklar gewesen, ob alles gut gehe und ob die Astronauten wohlbehalten zurückkämen. Das Apollo-Programm habe aber auch sehr viel Geld gekostet.

Nach seinen Angaben schwand mit der Zeit das gesellschaftliche Interesse an dem Programm. Schließlich sei es eingestellt worden. 1972 landeten Astronauten zuletzt auf dem Erdtrabanten.

Heute steht für Seeberger die Frage nach einer erneuten Mondfahrt in einem größeren Zusammenhang. Der Mond könne ein Ausgangspunkt für weitere Missionen sein, bis hin zu Reisen zum Mars. Die mögliche Besiedlung des Erdtrabanten ordnet er dabei nicht nur als technisches, sondern auch als strategisches Projekt ein.

Der Forscher verweist damit auf ein Feld, in dem sich wissenschaftliche Ziele, wirtschaftliche Überlegungen und symbolische Bedeutung überlagern. Gerade in der Raumfahrt sei der Mond damit weit mehr als ein historisches Ziel der Apollo-Missionen.

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