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Rettungsversuch für Buckelwal Timmy bei Poel unter günstigen Bedingungen

Redaktionelle Szene zum Thema „Rettungsversuch für Buckelwal Timmy bei Poel unter günstigen Bedingungen“

Der gestrandete Buckelwal Timmy soll heute lebend aus einem flachen Seitenarm der Wismarbucht in Richtung Nordsee transportiert werden. Die Wetterbedingungen für die Rettungsaktion vor der deutschen Insel Poel gelten als günstig: Es wird schwacher Wind erwartet, zudem sind keine außergewöhnlichen Pegelschwankungen angekündigt.

Läuft alles nach Plan, soll der schätzungsweise zwölf Tonnen schwere Meeressäuger nach vier Wochen in dem Seitenarm seine Reise auf einem Lastkahn antreten. Das Tier soll samt Wasser an Bord der sogenannten Barge gebracht werden, die normalerweise etwa für den Transport von Schiffen genutzt wird.

Der Wal ist nach Angaben der beteiligten Initiative seit vier Wochen in dem flachen Gewässer gefangen. Auf Livestreams im Internet war am Morgen zu sehen, dass Timmy kleine Fontänen ausstößt und atmet.

Das Einbringen des Großwals in die Barge dürfte jedoch schwierig werden. Zunächst war geplant, das Tier rückwärts mit Hilfe einer Plane in das schwimmende Becken zu bugsieren. Am Vortag wurde dieser Plan geändert. Nach Angaben der beteiligten Tierärztin Kirsten Tönnies soll Timmy nun vorwärts mit einem Gurt durch eine eigens im flachen Wasser geschaffene Rinne in die Barge gelenkt werden.

Die private Initiative, die die Rettung organisiert, will den Wal anschließend in Richtung Skagen bringen.

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