Vor der Küste der süditalienischen Adria-Stadt Gallipoli hat ein verletzter Kurzflossen-Makohai ein Motorboot gerammt und damit unter Freizeitfischern für Aufregung gesorgt. Der Vorfall ereignete sich in einem Gebiet, in dem solche Begegnungen als äußerst selten gelten.
Nach den vorliegenden Angaben handelte es sich um ein ausgewachsenes Exemplar der Haiart, das offenbar verletzt war. Vermutlich geriet das Tier deshalb und durch den Motorlärm des Boots in Unruhe. Ein Augenzeuge schilderte in sozialen Medien, der Hai habe plötzlich die Richtung gewechselt und die Unterseite des Bootes getroffen.
Einer der Fischer berichtete, es habe einen „dumpfen Schlag“ gegeben, gefolgt von einer Vibration durch das ganze Boot. Der Bug sei kurz angehoben worden, außerdem habe der Motor ungewöhnliche Geräusche gemacht.
Zwischenfälle dieser Art sind selten
Experten betonen, dass Makohaie normalerweise keine Boote angreifen. Begegnungen mit Menschen im Mittelmeer gelten als ungewöhnlich. In der Region war bereits im vergangenen Sommer nahe der Adria-Badeortschaft Porto Cesareo ein kleineres Exemplar derselben Art gesichtet worden.
Der aktuelle Vorfall sorgte vor allem deshalb für Aufmerksamkeit, weil Angriffe eines Hais auf ein Boot in der Adria als äußerst selten beschrieben werden.














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