Weiblicher Körpergeruch kann gestresste Männer offenbar entspannen. Forscher haben herausgefunden, dass dabei nicht körperliche Nähe, sondern Schweiß eine Rolle spielt. Konkret geht es um die Wirkung weiblicher Düfte in bestimmten Phasen auf Männer.
Der Befund knüpft an Beobachtungen aus der Tierwelt an, in der Duft eine wichtige Rolle bei der Fortpflanzung spielt. So werden männliche Hamster vom weiblichen Ausfluss während der Brunst angelockt, bei Weißbüschelaffen steigt der Testosteronspiegel infolge des weiblichen Ovulationsduftes.
Die neuen Erkenntnisse beziehen sich auf die Frage, wie welcher weiblicher Duft konkret auf Männer wirkt. Demnach sind es vor allem bestimmte Gerüche des weiblichen Körpers, die bei Männern eine entspannende Wirkung entfalten können.
Damit rückt ein Bereich in den Blick, der lange vor allem aus der Tierforschung bekannt war. Die Studie zeigt, dass auch beim Menschen Duftsignale eine messbare Rolle spielen können, ohne dass dabei körperliche Betätigung im Spiel ist.














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