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Ina Regen legt mit „Revolution der Liebeslieder“ ihr bislang stärkstes Album vor

Redaktionelle Szene zum Thema „Ina Regen legt mit „Revolution der Liebeslieder“ ihr bislang stärkstes Album vor“

Ina Regen hat mit „Revolution der Liebeslieder“ ihr bislang wohl bestes Album veröffentlicht. Die Sängerin und Musikerin verbindet darauf radikale Selbstfürsorge mit Kritik am „Male Gaze“ und bleibt zugleich bei einem optimistischen Ton.

Schon der Opener des fünften Albums setzt diesen Kurs: „Eines Tages werma sterben, aber an olle anderen ned“, singt die aus Gallspach in Oberösterreich stammende Künstlerin in „Das Lebm is schee“. Der Satz greift einen Dialog der philosophierenden Cartoonfigur Charlie Brown mit ihrem Hund Snoopy auf und verdichtet eine Haltung, die Blockaden lösen soll.

Regen arbeitet in den neuen Liedern mit Gegensätzen. Ihre Songs sind nachdenklich und lebenszugewandt, kritisch und dennoch nicht resigniert. Genau mit solchen Ambivalenzen umzugehen, gilt als eine ihrer Stärken.

Seit ihrem überraschenden Durchbruch 2017 mit der Debütsingle „Wie a Kind“ hat die Musikerin eine steile Entwicklung genommen. Damals eroberte sie die Ö3-Charts. Auch ihre bisherige Bilanz fällt bemerkenswert aus: Von ihren vier Alben landeten drei auf Platz eins der Hitparade, eines erreichte Platz drei.

Mit dem neuen Werk knüpft Regen an diese Erfolgsgeschichte an und schärft zugleich ihr Profil. „Revolution der Liebeslieder“ setzt auf Haltung statt Routine und führt ihre bisherigen Themen in konzentrierter Form weiter.

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