Amazon baut im Gewerbegebiet Ennshafen in Oberösterreich ein Verteilerzentrum. Der Baubeginn erfolgte bereits im April, der offizielle Spatenstich ist für den 7. Mai vorgesehen. Mit dem Projekt erweitert der Onlinehändler seine Präsenz in Österreich nach dem Google-Rechenzentrum in Kronstorf um einen weiteren Standort eines US-Tech-Konzerns in Oberösterreich.
Das Verteilerzentrum soll im Raum Enns entstehen. In dem Bereich werden rund 150 Elektrobusse erwartet, die für die Zustellung eingesetzt werden sollen. Bisher gibt es Verteilzentren nur im Osten und Süden Österreichs, mit dem Standort in Oberösterreich verändert sich diese Verteilung.
Für das Vorhaben gab es auch Bedenken wegen des zusätzlichen Verkehrsaufkommens. Im Fokus stehen dabei die bereits stark belastete B1 und die Mauthausener Donaubrücke. Laut den vorliegenden Angaben dürfen die Busse außer für Lieferungen nicht ins Ennser Stadtgebiet fahren.
Die Halle soll mit Photovoltaikanlagen ausgestattet und möglichst begrünt werden. Wenn Straßen oder Kreuzungen an das höhere Verkehrsaufkommen angepasst werden müssen, soll sich Amazon an den Kosten beteiligen.
Ab 2027 sollen von dem Standort aus rund 300 Beschäftigte den Einzugsraum Linz bedienen. Der Konzern hat außerdem zwei weitere mögliche Standorte im Innviertel ins Auge gefasst.














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