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Boykottaufruf gegen Israel beim ESC: Mehr als 1100 Musiker stellen sich hinter Petition

Redaktionelle Szene zum Thema „Boykottaufruf gegen Israel beim ESC: Mehr als 1100 Musiker stellen sich hinter Petition“

Mehr als 1100 Musiker und Musikerinnen rufen zum Boykott des Eurovision Song Contest auf. Auf der Website „No Music for Genocide“ werden ihre Namen aufgelistet; unter ihnen sind etwa Pink-Floyd-Mitgründer Roger Waters, Peter Gabriel, Macklemore, Massive Attack, Mogwai, Idles, die Young Fathers, Kneecap, Brian Eno, Sigur Rós und die frühere ESC-Gewinnerin Emmelie de Forest.

Der offene Brief fordert, Israel beim Liederwettbewerb keine Bühne zu bieten, und verurteilt die Teilnahme des Landes am ESC. Die European Broadcasting Union, die den Wettbewerb austrägt, wird in dem Schreiben als „heuchlerisch“ bezeichnet.

Die Gestaltung der Initiative verweist auf die Farben Schwarz, Weiß, Rot und Grün, angelehnt an die palästinensische Flagge. In der Erklärung werden drastische Formulierungen wie „Völkermord“, „Apartheid“ und „Belagerung“ verwendet.

Die Initiatoren selbst werden auf der Website nicht genannt. Damit bleibt unklar, wer die Kampagne organisiert hat, obwohl sich zahlreiche prominente Namen hinter den Aufruf gestellt haben.

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