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Brettspiel „Popcorn“ simuliert den Betrieb eines Kinos

Redaktionelle Szene zum Thema „Brettspiel „Popcorn“ simuliert den Betrieb eines Kinos“

Ein kleines Kino zu betreiben klingt romantisch. Das Brettspiel „Popcorn“ nimmt diesen Gedanken auf und lässt Spieler ausprobieren, was nötig ist, damit ein Kino Gewinn abwirft. Der Titel richtet sich an Cineasten und erscheint in der Rubrik „Am Spieltisch“.

Im Spiel geht es darum, ein Kino wirtschaftlich zu führen. Damit verschiebt sich der Blick vom Filmgenuss auf die Abläufe hinter den Kulissen. „Popcorn“ bietet damit eine Möglichkeit, den Betrieb eines Kinos spielerisch nachzustellen, bevor man ihn im Ernstfall übernimmt.

Der Bezug zum Kino ist dabei ausdrücklich nicht nur dekorativ. Die Grundidee knüpft an die Vorstellung an, dass der Kinobesuch selbst vertraut ist, der Betrieb eines Hauses aber andere Anforderungen stellt. Das Brettspiel setzt genau dort an und macht diese Perspektive zum Thema.

Dass sich ein Spiel diesem Umfeld widmet, passt zu einer Entwicklung, die in den jüngeren Generationen von Brettspielen sichtbar ist: Sie erzählen Geschichten oft so ausgeklügelt, dass einzelne Partien mit einem cineastischen Erlebnis verglichen werden können. „Popcorn“ überträgt dieses erzählerische Potenzial nun auf das Kino selbst.

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